Super Skunk: Wirkung, Genetik und Anbau
Super Skunk ist einer der Klassiker, an denen sich alles andere messen lässt — die Sorte, die dem Wort „Skunk” seine Bedeutung gegeben hat. Diese Seite fasst zusammen: Wirkung, Genetik, Aroma und Anbau.
Herkunft und Genetik von Super Skunk
Super Skunk entstand aus der Kreuzung Skunk #1 × Afghan, ergänzt um eine ausgewählte Hybride. Skunk #1 gehört zu den einflussreichsten Zuchtlinien überhaupt: Sie war eine der ersten stabilisierten Hybriden und steckt im Stammbaum eines großen Teils dessen, was heute im Handel ist. Der Afghan-Anteil verstärkt Harzbildung und indicabetonten Wuchs.
Der Genotyp ist entsprechend indicadominant. Die automatische Linie kreuzt zusätzlich Northern Lights und Ruderalis ein, was die Blüte zeitgesteuert macht und den Wuchs kompakter hält.
Wirkung von Super Skunk
Die Wirkung ist entspannend und körperlich spürbar, ohne aggressive Spitze — genau das, was den Ruf der Skunk-Linie ausmacht. Sie gilt als berechenbar und gleichmäßig, weshalb sie oft als Sorte für Menschen empfohlen wird, die keine Überraschungen wollen.
Der THC-Gehalt liegt bei 19 % bei der feminisierten Linie und 16 bis 18 % bei der automatischen. Das ist nach heutigen Maßstäben moderat — und für viele genau deshalb angenehm.
Geschmack und Aroma
Das Profil ist süß, erdig und zitrusartig. Der namensgebende Skunk-Geruch ist durchdringend und unverwechselbar: streng, moschusartig und intensiv, mit süßem Unterton. Die automatische Linie zeigt ihn noch ausgeprägter.
Wer indoor anbaut, sollte das einkalkulieren — kaum eine andere Genetik riecht in der Blüte so deutlich. Ein funktionierender Aktivkohlefilter ist bei dieser Sorte keine Option, sondern Voraussetzung.
Anbau: Blütezeit, Ertrag und Höhe
Super Skunk gilt als robust und anfängerfreundlich. Sie verzeiht Fehler, wächst zuverlässig und liefert mit 500 bis 600 g/m² solide Erträge — einer der Gründe, warum die Linie sich seit Jahrzehnten hält.
| Genetik | Skunk #1 × Afghan (Auto-Linie zusätzlich mit Northern Lights × Ruderalis) |
| Blütezeit | Feminisiert: 60–65 Tage · Auto: 65–75 Tage |
| Höhe | Feminisiert: 100–150 cm · Auto: 80–120 cm |
| Ertrag | Feminisiert: 500–600 g/m², bis 600 g/Pflanze outdoor · Auto: 450–550 g/m² |
| THC | 19 % (feminisiert) · 16–18 % (autoflowering) |
| CBD | niedrig |
| Genotyp | indicadominant |
In Deutschland ist der private Anbau von bis zu drei Pflanzen für Erwachsene nach dem KCanG erlaubt, sofern sie für Minderjährige unzugänglich sind. Die Grundlagen stehen im Leitfaden Gras anbauen Schritt für Schritt.
Typische Fehler beim Anbau von Super Skunk
- Geruch unterschätzt. Der Skunk-Geruch ist in der Blüte extrem durchdringend. Ohne Aktivkohlefilter riecht die ganze Wohnung.
- Zu eng gepflanzt. Die feminisierte Linie wird 100 bis 150 cm hoch und buschig — sie braucht Abstand für Luftbewegung.
- Falsche Erwartung an die Stärke. 19 % THC ist solide, aber nicht extrem. Wer Spitzenwerte sucht, greift zu einer anderen Genetik.
Super Skunk im Sortiment
- Super Skunk — die feminisierte Linie, 19 % THC, 60 bis 65 Tage Blüte, 500 bis 600 g/m².
- Super Skunk Auto — mit Northern Lights und Ruderalis, 16 bis 18 % THC, 65 bis 75 Tage, kompakte 80 bis 120 cm.
Häufige Fragen zu Super Skunk
Aus Skunk #1 gekreuzt mit Afghan, ergänzt um eine ausgewählte Hybride. Skunk #1 ist eine der ersten stabilisierten Hybriden und Vorfahr eines großen Teils moderner Sorten.
19 Prozent THC bei der feminisierten Linie, 16 bis 18 Prozent bei der automatischen. Nach heutigen Maßstäben moderat und gut berechenbar.
Der charakteristische Skunk-Geruch stammt aus der Skunk-#1-Linie. Er ist streng, moschusartig und durchdringend — indoor ist ein Aktivkohlefilter Pflicht.
Ja. Die Sorte gilt als robust, verzeiht Fehler und liefert zuverlässige Erträge. Der einzige Stolperstein ist der intensive Geruch.
Die feminisierte Linie 60 bis 65 Tage, die automatische 65 bis 75 Tage ab der Keimung.